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Zwiebel

Sie ist eine ungemein „alte“ Pflanze, eine Gemüse- und Würzpflanze, die schon viele Jahrtausende genützt wird. Ihr Ursprung wird in Vorderasien vermutet, denn die Sumerer und die Ägypter verwendeten sie schon als Volksnahrungsmittel. In Mitteleuropa jedoch wurde sie erst unter den französischen Königen Ludwig XIV. und XV. zum festen Bestandteil in der Küche.
Sie ist neben dem Ei die unentbehrlichste Zutat in der Küche! Wenn irgendwo Zwiebeln gebraten werden, dann zaubert das sofort unsere Essgelüste, unser Hungergefühl herbei.
Ihre würzigen Verwandten sind Schnittlauch*, Lauch/Porree* und der Knoblauch*.
Alle vier helfen uns, unseren Speisen einen angenehmen Wohlgeschmack zu verleihen. Aber auch als Heilkräftelieferant wurde und wird die Zwiebel außerordentlich geschätzt.

Den meisten Zwiebelgewächsen ist gemeinsam, dass sie aus vielen Hautschichten bestehen,  deren äußere vor der Verwendung abgezogen werden müssen. Die Zwiebelschalen sind ein Schutz für die Zwiebeln, daher kann sie auch gut gelagert werden. Allerdings sind alle Schalen noch nützlich:  im Tiefkühler gesammelt können sie, wie andere Gemüseputzreste und Kräuterstängel auch, zur Herstellung von Gemüsebrühen*, Fonds* und Jus* gute Dienste leisten.