Salate
Das Zubereiten von Blattsalat, frischem Rohkostsalat und gekochtem Gemüsesalat
Ein Wort zuvor über den Essig, den Zwiebel, die Paprikaschoten, die Zeit und die Sonne:
Essig: normaler Essig, sagen die berühmten Köche, ist sehr gut zum Putzen und zum Auflösen von Kalkrückständen, für den Salat aber nicht! Will man dennoch den normalen Essig verwenden, sollte man nie einen über 6% nehmen: er ist sonst zu scharf, erfordert die Zugabe von Wasser und statt einer guten Marinade/Dressing ist ein Essigbad entstanden. Als normaler, auch relativ preisgünstiger Essig sollte der Apfelessig* dienen. Er ist dem Körper mit seinen zahlreichen guten Stoffen zuträglicher als normaler Essig und er schmeckt auch gut!
Zwiebel: er ist oft schuld, wenn zum Beispiel der Kartoffel-/Erdäpfelsalat zu gären beginnt. Daher ist es von großem Vorteil, wenn man Zwiebel vor der Zugabe blanchiert: siehe auch unter Zwiebel blanchieren*. Der Zwiebel ist dann noch knackig und hat Geschmack, aber er hat seine unangenehmen Stoffe eingebüßt. Man sollte sich danach das Kochwasser genau ansehen: ganz grün! Und wie das riecht!
Paprikaschoten: sollten auch 2 bis 3 Minuten blanchiert* werden, dann sind sie wesentlich leichter zu verdauen!
Die Zeit: frische, ungekochte Blatt- und Gemüsesalate, also rohe Salate sind für mittags, gekochte für abends, denn ab 16 Uhr sollte man wegen der mangelhaften Verdauungsmöglichkeit nichts Rohes mehr essen. Möglicherweise könnte es im Gedärm anfangen zu gären, wenn es bei Beginn der Nachtruhe noch nicht verdaut ist.
Sonne: angerichtete Salate nicht in die Sonne stellen, z.B. für das Sommeressen im Freien, denn sogar das normale Öl verändert sich im Sonnenlicht rasch! Kernöl z.B. wird bitter und verfärbt sich braun!




