Melone
Die Melonen sind ein weit gereistes Völkchen: man nimmt an, dass sie aus Persien oder dem Inneren Afrikas stammen. Sie kamen durch die Mauren nach Spanien und in weiterer Folge brachte Kolumbus sie in die Neue Welt: also einmal der umgekehrte Weg! Sie waren damals nicht größer als Orangen, wurden jedoch durch Weiterzüchtungen immer größer und auch die Sortenvielfalt nahm stetig zu.
Schussendlich kamen sie jedoch als große Neuheit und Attraktion von der Neuen wieder in die Alte Welt zurück!
Melonen sind Kürbisgewächse und gehören daher zum Gemüse. Sie werden jedoch als Obst angeboten und auch verwendet. Melonen sind einjährige Kletterpflanzen, deren Früchte jedoch wegen ihres Gewichtes nur am Boden gedeihen können. Der Stängel ist rauhaarig, die Blätter fünfteilig. Es gibt unzählige Arten, immer aber sind sie kugelrund oder oval. Die Schale kann glatt, gerippt, mit Warzen besetzt oder netzartig sein. Sie brauchen zum Ausreifen ein warmes Klima.
Im Wesentlichen unterscheidet man zwischen Zucker- und Wassermelonen. Aber dieses Wort „Zuckermelonen“ ist etwas verwirrend: die Netzmelonen werden speziell, also mit Hauptnamen auch als „Zuckermelonen“ bezeichnet!




