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Hülsenfrüchte/Leguminosen

Bohnen, Erbsen, Linsen, Soja, auch die Tamarinde und die Erdnuss:  das sind die Samen aus der Familie der Leguminosen oder Schmetterlingsblütler. Aus den Samen der Leguminosen entstehen einjährige Pflanzen, die Hülsen/Schoten mit vielen Samen darin ausbilden. Sie werden überall auf der Welt angebaut.
Im Vorderen Orient ließ sich nachweisen, dass schon in der Jungsteinzeit, also etwa vor 7000 Jahren Hülsenfrüchte als Nahrung dienten. Getreide ist dort erst 1000 Jahre später nachweisbar. In Mitteleuropa kennt man die Hülsenfrüchte seit der Eisenzeit. Im Mittelalter dienten sie speziell als Fastenspeise.
Alle Hülsenfrüchte sind ein ideales Grundnahrungsmittel, auch weil sie lange Zeit ohne große Probleme gelagert werden können. Außerdem sind sie sehr wertvoll für die Erhaltung und Verbesserung der Bodenqualität, weil sie durch ihren Wurzelaufbau Stickstoff in den Boden einbringen.