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Gurke

Die Gurken gehören sowohl zur Familie des Kürbis als auch zur Familie der Beeren, wie der Kürbis ja auch!
Es ist nicht so klar, woher unsere Gurken stammen, am ehesten nimmt man an, dass sie in Afrika oder/und in Ostindien ihre Stammheimat haben. Jedenfalls sind sie auch bei uns heimisch geworden, wenn auch wichtige Arten nur im Glashaus zur Reife kommen.

Es hat sich eine umfangreiche Artenvielfalt entwickelt: 
Vor allen Dingen:  viele verschiedene Größen. Die Schale kann von einheitlichem Dunkelgrün über dunkelgrün mit schwarzen Einspielungen bis hin zum Hellgelb variieren. Sie ist meist schön glänzend und glatt, kann aber auch bei manchen Sorten ganz matt und gekerbt oder warzig sein. Auch die Farbe im Innern der Gurke muss nicht immer weißlich mit einem Stich ins grünliche sein, es gibt auch gelbliche Gurkenarten.

Man unterscheidet bei uns drei Hauptarten:

Feldgurken
Sie wachsen, wie ihr Name schon sagt, auf dem Feld im Freien und sind leider nur Juli/August zu bekommen.
Als Senf-, Salz-, Pfeffer- oder Zuckergurken werden sie in größeren Gläsern angeboten, meist daraus stückweise verkauft und als Beilage oder als Zutat zu einer kalten Platte oder zur Zwischen- oder Abendmahlzeit verzehrt.

Schlangengurken
Es gibt diese Gurken in Mitteleuropa noch nicht sehr lange. Sie haben jedoch den Vorteil, dass es sie das ganze Jahr über gibt, weil sie fast ausschließlich im Glashaus gezüchtet werden.

Delikatessgurken/Gürkchen zum Einlegen
Kleine, feine Gurken in verschiedensten Arten, Größen und Formen sind die allerwichtigsten ihrer Art:
Delikatessgürkchen:  Essiggürkchen sauer oder süßsauer mit Kräutern und in verschiedenen, aber jeweils in gleichen Größen in ein Glas geschichtet, will niemand als Beilage oder zu einer herzhaften Jause/Brotzeit missen.
Cornichon (sp: kornischo~n), die allerkleinste und sehr essigsauer eingelegte Gurkenart, die die Franzosen so lieben.